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Was ist Testmanagement?

Testmanagement beschreibt die
Aktivität, spezifizierte Anforderungen durch
Softwareunterstützung mittels definierten
Testfällen innerhalb eines Testplans zu
verifizieren und validieren.
Testmanagement ist aus diesem Grund wichtiger
Bestandteil in der
Qualitätssicherung.
In der Praxis werden immer noch 30% bis 50% des
Entwicklungsaufwandes in einem Projekt für
Nacharbeiten und Fehlerbehebung eingesetzt
(Boehm). Durch vernünftiges Requirements
Engineering, verknüpft mit Testmanagement, kann
der Aufwand spürbar reduziert werden.
Je später ein Fehler gefunden wird, desto teurer
wird dessen Behebung. Daher beginnt das Testen
nicht erst mit dem Abschluss der
Entwicklungsarbeiten, sondern schon bei der
Erstellung von Anforderungen.

Üblicherweise werden 20% der zur Verfügung
stehenden Zeit des Projektes für die
Spezifizierung von Anforderungen aufgewendet und
jeweils 40% für die Implementierung und das
Testen. Wenn statt 20% nun 40% der Zeit in die
saubere und fehlerarme Formulierung von
Anforderungen investiert werden würde, so würde
sich der Aufwand für die Implementierung
deutlich reduzieren (Compuware Corp.).
Zusätzlich sinkt der Zeitaufwand für das Testen,
sodass der entstandene Zeitgewinn (im rechten
Kreisdiagramm grün dargestellt) für die
Fehlerbehebung genutzt werden kann.
Ein Projekt kann in der vorgesehenen Zeit trotz
auftretender Fehler dennoch erfolgreich
abgeschlossen werden. Durch ein durchdachtes
Testmanagement (verbunden mit Testautomation)
wird eine Optimierung des Testdurchsatzes und
eine effektivere Durchführung von
Regressionstests erreicht, was nach
erfahrungsgemäß mitunter eine Zeit‑ und
Kostenersparnis um bis zu 90% erbringt.
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